Montag, 21. Mai 2018

Wort am Montag: Versichern beruhigt


... heißt es bekanntlich — und nicht: »Versichert sein beruhigt«! Und warum das so ist, wird in einem sehr informativen Video vorgeführt:


Und — sind Sie versichert? Na dann — Mahlzeit ...

Mitten in Wien

von Fragolin

Robert K., dieser Name wird ja gerne verwendet, damit der Medienkonsument vergisst, dass es sich dabei um einen tschetschenischen „Burschen“ handelt, also dieser „Musterschüler“ anscheinend einer Koranschule, in der ein die Schriften des Islam eher wörtlich nehmender Imam seinen Wölfchen das richtige Schächten unislamischer Schäfchen gelehrt hat, ist einmal mehr in allen Schlagzeilen. Nachdem aus dem angeblich brutalen Schächter einer Siebenjährigen ein armer traumatisierter Kriegsflüchtling wurde, der mit zwei Jahren aus einem Land floh, in dem schon damals kein Krieg mehr herrschte, muss anscheinend die Vermenschlichung des Täters weiter vorangetrieben werden, vielleicht um ein mildes Urteil vorweg zu begründen. Jetzt trommeln alle APA-Medien, dass der Ärmste auch noch von bösen (man will wohl den Eindruck erwecken: islamophoben Rassisten; wahrscheinlicher scheint mir einfach: Vätern) Mithäftlingen ganz arg bedroht wird und deshalb ein Einzelzimmer mit Sonderbewachung und eine persönliche Security für den Hofgang braucht.

Doch ein paar Gedanken zu dem Fall.

Erstens wundert es mich sehr, dass es anscheinend keinerlei Ermittlungen gegen die Familie des angeblichen Täters gibt, die mutmaßlich bei der Beseitigung der Leiche und der Spuren der Tat aktiv mitgeholfen hat, oder zumindest eventuelle Komplizen gesucht werden. Der soll das also alles allein abgezogen haben und niemand hat etwas mitbekommen, während sein eigener Bruder im Hof spielte? Kommt nur mir das seltsam vor?

Zweitens zweifle ich den Tathergang an. Der soll also einfach so eine Siebenjährige in die Wohnung gelockt und dann brutal geschächtet haben, während man gleichzeitig bemüht ist, das Bild eines Areligiösen zu vermitteln. Kommentare meinerseits im „Standard“, als der Fall beschrieben wurde, die darauf hinwiesen, dass die Art des Mordens doch eher an IS-Methoden erinnert, wurden ausnahmslos gelöscht. Auch andere Kommentare solchen Inhaltes konnte ich dort nirgends entdecken; das Auslöschen jeglichen Zusammenhanges zwischen Religion und Mordmethode scheint Methode zu haben. Vielleicht existiert auch gar keiner. Aber welcher dann?

Drittens wird überall betont, dass er angegeben hat, er hätte einfach allgemein schlechte Laune gehabt, und ansonsten vollkommen gefühlslos, ja geradezu apathisch auf alles reagiert.
Was, wenn der es gar nicht war? Was, wenn sein vollkommen sinnfreies „Geständnis“ eine reine Schuldübernahme für jemand Anderen darstellt? Was, wenn der sich als heroisches Opfer für die Ehre seiner Familie sieht, das stumm und apathisch alle Pein über sich ergehen lässt, um ein guter Sohn zu sein? Was, wenn die Polizei gerade in die vollkommen falsche Richtung rennt und ein Bauernopfer im Knast sitzt, während der wahre Mörder noch frei herumrennt und der wahre Mordgrund niemals herauskommt?

Viertens sollen der Mutter und der Familie, wenn sie nach Tschetschenien reisen, dort Folter und Tod drohen. Na gut, die haben gelernt (oder es wurde ihnen empfohlen), dass sie das in der momentanen politischen Stimmung sagen müssen, wenn sie den Asylstatus nicht verlieren wollen. Trotzdem ist es mehr als verwunderlich, wenn diese Musterintegrierten ihre kleine Tochter und Schwester in einem Land begraben lassen, in dem sie weder geboren wurde noch am Grab besucht werden kann. Welche Mutter lässt ihr Kind an einem Ort der Welt verscharren, den sie selbst angeblich nie wird besuchen können? Welchen Grund könnte das haben, außer vielleicht die Angst, dass wenn die Wahrheit herauskommt die Leiche noch einmal obduziert werden könnte?

Fünftens ist es seltsam, dass jetzt die Familie des Opfers ebenso wie die Familie des Täters sofort neue Bleibe an geheimen Orten bekommen. Als wolle man das Ganze doch recht schnell aus dem Fokus der Öffentlichkeit bringen. Riecht irgendwie mehr als seltsam.

Wenn ich in Belgien wohnen würde, täte ich vielleicht an Kindesmissbrauch denken, vielleicht sogar an einen Ring, in den höhere Kreise verwickelt sind. Kinder aus sozial schwachen Familien leben da eher gefährdet. Wollte die Kleine etwas ausplaudern, gab es Streit und sie drohte es allen zu erzählen? Na zum Glück wohne ich in Österreich, wo so etwas ja niemals nicht passieren kann und im Zweifelsfall die Täter sofort Suizid begehen.

Möglich wäre auch, dass der zerstückelten Kleinen das eine oder andere innere Teil fehlt, man weiß ja nicht ob alles durchgezählt wurde. Hat letztlich jemand Wichtiges oder Reiches einen Fall in der Familie gehabt, wo eine junge Niere oder sowas gebraucht wurde? Für einen wie hohen Betrag würde eine kriminelle Familie das Kind einer Nachbarin opfern und den eigenen noch minderjährigen Sohn für ein paar Jahre in einem Hotel-ähnlichen österreichischen Knast einsitzen lassen? Das Wegschaffen der Leiche in ein Ausland, in dem es nie wieder Zugriff für hiesige Ermittler geben wird, würde allerdings implizieren, dass die Opferfamilie entweder beteiligt ist oder, noch schlimmer, dazu erpresst wird.

Vielleicht aber ist es auch ganz einfach: der liebe kleine Musterschüler Robert ist ein barmherziger strammer Radikalmuslim, der die Seele der vernachlässigten Kleinen retten wollte, die immer noch ohne Kopftuch wie eine Dhimmi-Schlampe unter dem ganzen Kuffar-Dreck spielte, und hat sie deshalb ganz im Sinne seines Menschenopfer fordernden Götzen geschächtet, bevor sie im irdischen Sumpf Höllenstrafen auf sich laden kann. Und man versucht genau das zu vertuschen, weil es eben das ist, was wir hier nicht haben wollen und das einen riesigen Aufstand gegen Muslime im Allgemeinen und Tschetschenen im Besonderen auslösen könnte. Es brodelt nämlich unter dem Deckel, und der könnte bald vom Topf fliegen.

Der einzige Mensch bei dem ganzen dreckigen Spiel, mit dem ich ehrliches Mitleid empfinde, ist die Kleine. Was muss das arme Kind gelitten haben. So etwas sollte kein Mensch mitmachen müssen. Aber es gibt leider Kulturen und Religionen, die so etwas Menschen antun, selbst kleinen Kindern. Und das mitten in Wien.
Wieso ist es so schwer zu verstehen, dass wir so etwas hier nicht haben wollen?

Sonntag, 20. Mai 2018

LePenseur revisited (8):

 

Montag, 20. Mai 2013

»Wenns heikel wird, lassen uns Polizei und Medien im Dunkeln«
 ... titelt Andreas Unterberger zutreffend über die Tendenz unserer politisch korrekt verlogenen Medien-, Polit- und Bürokratenmafia, über brisante Themen wie die krass zunehmende Gewalt-kriminalität und den ausufernden Mißbrauch unserer sozialer Netze durch Ausländer und Migrationshintergründler, denen man die Staatsbürgerschaft leichtfertig nachgeworfen hat, den Mantel des Schweigens zu breiten, und statt dessen Desinformation, statistische Fälschung durch gezielte Nicht-Erfassung von relevanten Daten (und was gewiegten Bürokraten an Finten zur Ruhigstellung der Plebs sonst noch so einfällt) zu betreiben.

Nur noch das Internet ist die — freilich immer noch viel zu schwachbrüstige! — Gegenöffentlichkeit, die diese Tricks als das entlarvt, was sie sind: als den perfiden Versuch, durch gezielte Umvolkung gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche zu treffen:

1. Import von Stimmvieh für die Regierungen
2. Verbreitung einer allgemeinen Unsicherheitsstimmung in der einheimischen Bevölkerung, um sie dadurch in eine manipulierbare Masse, staatlichen Bevormundungen widerstandslos zusehend, umzuformen
3. Rechtfertigung für weitere »Umverteilung zugunsten sozial Schwacher«.

So trefflich Unterbergers Artikel auch ist, umso mehr ist es ein Posting zu diesem, in dem eine Übersetzung eines Artikels des US-Blogs »Civilus Defendus« (über die Latinität des Blognamens möchte ich mich hier nicht auslassen ...) geboten wird. Eh voilà:
4 Stufen der Islamischen Eroberung

Vom Dar al-Harb zum Dar al-Islam
(Vom Haus des Krieges zum Haus des Friedens)


Stufe 1: Infiltration

Muslime wandern in ständig anwachsenden Mengen in nichtmuslimische Länder ein und die beginnenden kulturellen Konflikte, oft noch subtil, werden sichtbar.

  • Erste Einwanderungswelle in nichtmuslimisches „Gast“-Land
  • Appell an die humanitäre Toleranz der Bevölkerung des Gastlandes • Versuche, den Islam als friedfertig und die Muslime als Opfer von Mißverstehen und von Rassismus (- auch wenn der Islam keine „Rasse“ ist -) darzustellen
  • Hohe muslimische Geburtsraten im Gastland vergrößern die muslimische Bevölkerung
  • Verbreitung des Islam durch Moscheen und Ablehnung des Gastlandes und seiner Kultur
  • Forderungen „Islamophobie“ als ein Haßverbrechen zu kriminalisieren
  • Androhung von gesetzlichen Aktionen gegen wahrgenommene Diskriminierung
  • Angebote von interkonfessionellen Dialogforen um Nichtmuslime zu indoktrinieren

Stufe 2: Konsolidierung der Macht

Muslimische Immigranten und Konvertierte des Gastlandes fahren fort, Forderungen zu stellen, hinsichtlich eines Entgegenkommens bei Beschäftigung, Erziehung, Sozialleistungen und Gerichtswesen.

  • Zunahme der Missionierung; Schaffung und Rekrutierung von Jihadisten-Zellen
  • Anstrengungen, entfremdete Anteile der islamischen Bevölkerung umzuformen
  • Revisionistische Bestrebungen, die Geschichte zu islamisieren
  • Anstrengungen, historisches Beweismaterial, das den echten Islamismus zeigt, zu zerstören
  • zunehmende antiwestliche Propaganda und psychologische Kriegführung
  • Anstrengungen, Verbündete, die ähnliche Ziele verfolgen, anzuwerben (Kommunisten, Anarchisten)
  • Anstrengungen, Kinder zu islamischen Sichtweisen zu indoktrinieren
  • erstärkte Anstrengungen, Nichtmuslime einzuschüchtern, mundtot zu machen und auszuschalten
  • Anstrengungen, Blasphemie- und Haßgesetze einzuführen, um Kritiker zum Schweigen zu bringen
  • Verstärkung der Schwerpunktarbeit, durch zunehmende Geburtsraten und Einwanderung, um die muslimische Bevölkerung zu vergrößern
  • Einbindung von Wohlfahrtsverbänden um Unterstützer zu gewinnen und den Jihad zu finanzieren
  • Verdeckte Unternehmungen, die Wirtsgesellschaft von innen her zu zerstören
  • Ausbau der muslimischen politischen Grundstruktur in der nichtmuslimischen Wirtsgesellschaft
  • Islamische finanzielle Netzwerke fördern politisches Wachstum und den Erwerb von Grund und Boden
  • Unübersehbare Morde an Kritikern zur Einschüchterung der Opposition
  • Toleranz gegenüber Nichtmuslimen nimmt ab
  • Zunahme der Forderungen, strenge islamischer Sitten anzunehmen
  • Anlage von heimlichen Waffenlagern
  • Offen gezeigte Mißachtung und Ablehnung des Rechtssystems und der Kultur der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft
  • Anstrengungen, die Machtbasis der nichtmuslimischen Religionsgemeinschaften, besonders die der Juden und Christen, zu unterminieren und zu zerstören
Stufe 3: Offener Krieg um Herrschaft und Kulturhoheit

Offen gezeigte Gewalt, um das Scharia-Recht und andere kulturelle Einschränkungen aufzuzwingen: Ablehnung der Staatsgewalt des Wirtslandes, Unterwerfung der anderen Religionen und Sitten

  • Vorsätzliche Anstrengungen, Staatsgewalt und Kultur des Wirtslandes zu unterminieren
  • Unmenschliche Gewalttaten zur Einschüchterung der Einwohner und Verbreitung von Angst und Unterwerfung
  • Eine mögliche Opposition auf breiter Basis wird herausgefordert und entweder ausgelöscht oder zum Verstummen gebracht
  • Massentötungen von Nichtmuslimen
  • Umfassende ethnische Säuberungen durch islamische Milizen
  • Abweisung und Mißachtung des säkularen Rechtssystems und Kulturwesens der Wirtsgesellschaft
  • Ermordung von „moderaten“ muslimischen Intellektuellen, die nicht die Islamisierung unterstützen
  • Zerstörung von Kirchen, Synagogen und anderer Einrichtungen von nichtmuslimischen Institutionen
  • Frauen werden in Übereinstimmung mit der Scharia noch mehr eingeschränkt
  • Großangelegte Vernichtungsaktionen von Bevölkerungsteilen, Morde, Bombenanschläge
  • Sturz der Regierung und Machtergreifung
  • Einführung der Scharia
Stufe 4: Der totalitäre islamische „Gottesstaat“

Der Islam wird zur einzigen religiösen – politischen – rechtlichen – kulturellen Ideologie.

  • Die Scharia wird „Landesgesetz“
  • Alle nichtislamischen Menschenrechte werden aufgehoben
  • Versklavung und Genozid der nichtmuslimischen Bevölkerung
  • Rede- und Pressefreiheit werden ausgelöscht
  • Alle Religionen außer dem Islam sind verboten und ausgelöscht
  • Vernichtung aller Hinweise auf nichtmuslimische Kultur, Bevölkerungen, Symbole im Land (Buddhas, Anbetungsstätten, Kunstdenkmäler u.s.w)
Das Haus des Islam („Frieden“), Dar al-Islam, schließt jene Nationen ein, die sich islamischer Herrschaft, der Scharia, unterworfen haben. Die restliche Welt ist im Haus des Krieges, Dar al-Harb, weil sie sich nicht der Scharia unterwirft, und befindet sich in einem Zustand der Rebellion und des Krieges gegen den Willen „Allahs“. Kein nichtmuslimischer Staat oder dessen Bürger sind „unschuldig“ und bleiben, weil sie nicht an „Allah“ glauben, brauchbare Kriegsziele.

Die christlichen, jüdischen, koptischen, hinduistischen und zoroastrischen Völker haben jahrhundertelang unter der Unterwerfung gelitten. Dhimmis [geduldete Monotheisten mit ein-geschränktem Rechtsstatus] ist es verboten Gebetshäuser zu bauen oder bestehende zu reparieren. Sie sind wirtschaftlich durch die Dschizya [Ungläubigensteuer] verkrüppelt, sozial gedemütigt, gesetzlich diskriminiert und werden generell in einem permanenten Zustand der Schwäche, Angst und Verwundbarkeit durch die islamischen Herrschaften gehalten.

(Übersetzung von “4 Stages of Islamic Conquest“)

Und während das alles abläuft (in Deutschland und Österreich sind wir wohl längst in Stufe 2 eingetreten), beschäftigen wir uns — wenigstens in der veröffentlichten Meinung — je nach Gusto mit existenziellen Fragen wie: 
  • Frauenquoten in Aufsichtsräten privater Unternehmen
  • Sympathiepunkte für den Papst wegen seines Verzichts auf »rote Designerschuhe«
  • Ersetzung des Wortes »Negerlein« durch »Messerwerfer« in Auszählreimen
  • Verbot nicht-versiegelter Flaschen für Olivenöl als Eindeckung in Gastronomiebetrieben
(Liste beliebig verlängerbar). 

Und wir denken über Steuererhöhungen für »Besserverdienende« nach. Und über neue Systeme zur Perfektionierung unserer »Willkommenskultur«. Und über neue Initiativen im »Kampf gegen Rechts«.

 Arranging the deckchairs on the Titanic ...


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Manchmal beschleicht LePenseur der Verdacht, mit seinem Blog eine Zeitschleife begleitet zu haben. Dieser Artikel ist heute aktuell wie vor fünf Jahren ...
 
 

»Das britische Königshaus ist letztlich im 21. Jahrhundert angekommen.«


So frohlockt heute DiePresse. Wie wahr, wie wahr …

Angekommen im Jahrhundert von BigBrother, Dschungelcamp und, last but not least, DSDS — welches beweisen will, daß nicht nur abgehungerte Gören ohne Ausstrahlung von einer Karriere als »Supermodel« träumen (wie auch die moppeligen couch potatoes, die sich derlei Schrott ansehen), sondern auch talentlose Schauspielerinnen, wenn sie dank des Producers, den sie zwischenzeitlich geheiratet hatten, »Karriere« gemacht haben, sich einen »Prinzen« angeln können. Oder, wie Andreas Unterberger es ausdrückte: »Die internationale Nachrichtenwelt wirkt derzeit, wie wenn sie den Märchenbüchern elfjähriger Mädchen entsprungen wäre ...«.

Ja, die Windsors sind letztlich angekommen im Jahrhundert von Fitneßtrainern, bekifften Party- & Pornoschlampen als »Royals«. Im Jahrhundert gehypeter Mulatten im Weißen Haus. Im Jahrhundert der Umvolkung. Im Jahrhundert der Niveau- und Stillosigkeit. Bravo! Weit gebracht!

Meinen etwas süffisanten Warnungen zum Trotz ließ es sich LaPenseuse gestern aber nicht nehmen, »THE WEDDING« in extenso bei verschiedenen TV-Stationen mitzuverfolgen. Hier das Destillat ihres Berichtes:

1. Es bringt nichts, einen Prediger nur nach der Hautfarbe auszusuchen. Ein solcher sollte nämlich auch wissen, daß man bei solchen Gelegenheiten nicht nur Unsinn daherschwafeln kann. Die »Predigt« war ebenso lang wie wirr, und zum Schluß des Ganzen nahm man v.a. die Belehrung mit, daß wir GOtt danken sollen, daß er Boeing geschaffen hat. Oder so ähnlich. LaPenseuse meinte freilich, daß ihr spontaner Gedanke, er hätte besser eine abstürzen lassen können, vielleicht nicht christlich, aber durchaus verzeihlich war.

2. »Amen! Amen!! Amen!!! Amen!!!! …« chantende Nonnen kannten wir schon von Whoopi Goldberg — diesmal haben die pigmentbevorzugten Mädels wenigstens nicht dazu getanzt, aber das war auch schon der einzige Trost bei der Sache.

3. Diverse Einspielungen früherer »royaler Hochzeiten« ließen geradezu schmerzhaft den Unterschied erkennen, der zwischen »Meghan vs. Harry« und eigentlich allen anderen bestand: die Braut wirkte wie aus einem Film — und zwar aus keinem guten. Null echte Ergriffenheit, sondern nur schlecht einstudierter Wechsel von Zahnpastalächeln und schmachtvollem Blick zum Beutegam. Fremdschämen war angesagt.

4. Der traditionelle Ringwechsel (bei dem die Braut es sich bloß verkniff, ihrem künftigen Mann Gehorsam zu versprechen) wirkte bei dieser ganzen Veranstaltung fast schon unpassend traditionell. Vielleicht hätte statt dessen die Braut den goldenen Nasenring der Brautmutter ihrem Beutegam durch die Nase ziehen sollen, um ihn daran aus der Kirche zu führen — es wäre irgendwie passender gewesen.

5. Succus von LaPenseuse: unsere Hochzeit kam unvergleichlich billiger, und war dennoch unvergleichlich stilvoller. Relata referro — da ich »THE WEDDING« nicht gesehen habe, kann und will ich nicht mitreden.

Wo ich aber durchaus mitreden kann (und was mich einigermaßen verblüffte), das ist bezüglich der Wahl des Titels, welcher Prinz Harry aus dem Anlaß der Hochzeit verpaßt wurde: »Duke of Sussex«. Irgendwie skurril, daß gerade ein uralter Würdetitel noch aus der Zeit der Angelsachsen — als es bekanntlich sogar ein Königreich dieses Namens gab! — ausgewählt wurde, wogegen sich z.B. Prinz William mit einem vergleichsweise nebbichten »Duke of Cambridge« zu begnügen hat. 

Angesichts des aus dieser Verbindung zu erwartenden (bzw. befürchtenden) Nachwuchses wäre ein »Prince of Zamunda« wohl angebrachter gewesen. Oder aber: in Anbetracht von Ms. Markle hätte für sie auch der seit langem verwaiste Titel einer »Duchess of Cleveland« wie angegossen gepaßt, der seinerzeit bekanntlich einer Dame vergleichbarer Talente verliehen worden war …

Gemeinsame Erklärung 2018

von Fragolin

Die „Gemeinsame Erklärung“, die inzwischen von über 165.000 Menschen unterschrieben wurde, ist im Deutschen Bundestag gelandet und wurde vom Petitionsausschuss angenommen.
Wie es weitergeht, erfährt man bei Vera Lengsfeld:

Um diese öffentliche Anhörung durchzusetzen müssen aber mindestens 50.000 unserer Unterstützer innerhalb einer Monatsfrist erneut entweder per Brief, per Fax oder durch Eingabe in eine noch nicht freigeschaltete Maske des Petitionsausschusses Ihre Unterstützung bekunden. Dabei müssen Name und Adresse angegeben werden. Briefe und Faxe können mit Referenz zur Petition „Gemeinsame Erklärung 2018“ sofort abgeschickt werden.“

Liebe Freunde aus Deutschland: Dranbleiben und unterstützen!
Oder um es mit Guido Reil zu sagen: Es wird Zeit, Gesicht zu zeigen!

Johann Sebastian Bach: Kantate zum Pfingst-Sonntag, BWV 34






Video zum Sonntag

von Fragolin

Heute mal Vera Lengsfeld. Ihrem Redefluss ist etwas mühsam zu folgen, aber wenn man kein Manuskript hat und einfach nur aus dem Nähkästchen plaudert, dann ist das kein großer Vortrag. Aber inhaltlich ist es sehr interessant, denn sie beschreibt aus der Position der Insiderin den Werdegang der unbedeutenden Pfarrerstochter Angela zur Regentin von Deutschland.

Dem Durchschnittsösterreicher und selbst einigen Deutschen werden einige Namen am Anfang nicht viel sagen, aber wer sich mit den letzten Tagen der DDR und dem unglaublichen politischen Geschehen der Jahre 1989 und 1990 etwas tiefer beschäftigt und einige Gespräche mit Dabeigewesenen führt (die man dann in Dresden oder Leipzig beim Spazierengehen treffen kann), dem wird es verständlicher sein.

Interessanter Fakt ist, dass Merkels Vater der Busenfreund vom ehemaligen Stasi-IM Lothar de Maiziere war, der später im Tausch für seinen leisen Abgang innerhalb der CDU die ihm angeblich unbekannte Angela in die Partei schleuste. Wer lügt, er würde die Tochter seines besten Freundes nicht kennen, dem ist auch zuzutrauen, sie als Stasi-Maulwurf eingeschleust zu haben. Das würde dann auch ihre aktive Duldung der Maasi-Stasi um Anetta Kahane erklären. Die Krähen hacken sich gegenseitig kein Auge aus.

Im Ganzen sieht es so aus, dass der „Aufbruch für Deutschland“, eine damalige „Bürgerrechtsbewegung“ der DDR, hauptsächlich aus den ausgeflockten Stasi-Leuten, die im evangelischen Systemkritiker-Milieu eingeschleust waren, bestand. Dass Angela Merkel ausgerechnet aus dieser Gruppe kommt und ihre Stasi-Akten bis heute ein Geheimnis sind, sollte jedem zu denken geben. Dass ihre Regentschaft zu einem System geführt hat, das direkt aus den Schulungsunterlagen der Stasi kommen könnte, ebenso. Dass Kritik an ihrer Person und ihrer Politik inzwischen mit Staats- und Verfassungsfeindschaft auf eine Stufe gestellt wird, ist nur aus Diktaturen bekannt.

Doch jetzt viel Spaß beim Ansehen. Durchhalten, für Interessierte lohnt es sich.


Samstag, 19. Mai 2018

Tja, da frißt einen als Autor schon der Neid ...

... wenn man diese perfekt gebaute Liebesgeschichte bei Politplatschquatsch liest:
Tragische Liebesgeschichte: Sex mit rechts - ist das erlaubt?


Seit den ersten plötzlichen Wahlerfolgen der AfD besteht stellen sich im zwischenmenschlichen Bereich immer neue Fragen. Wie soll man umgehen mit den Menschenfeinden? Welches Maß an Nähe ist noch erlaubt, wo verläuft die Grenze zur widerrechtlichen Kollaboration? Wie scharf muss Ausgrenzung von Rechten, Rechtspopulisten, Rechtsradikalen und Rechtsextremen sein, damit sie wirkt?
Woher nehmen die PPQler ihre üppig blühende Phantasie? Ist das die späte Nachwirkung von vierzig Jahren grauer, dröger DDR-Erfahrung? Bedienen sie sich an Hanf, Coca, Mohn oder Designerpulver? Wir wissen es leider nicht — aber eines wissen wir: einfach genial, was die sich als Drehbuch einer Doku über Boboville ausgedacht haben ...

Leseempfehlung!


»Es kamen Fachkräfte fürs Ausplündern der Sozialsysteme«

Treffende Formulierung von Dr. Gottfried Curio in seiner Bundestagsrede am 17.5.2018:


Ein weiteres »Schmankerl« (wie der Wiener sagt) ist: »Bei der Darstellung der Kriminalstatistik ist die Union wieder für Vollverschleierung«

Chapeau! Touché! — einfach »Grandioso«!

Religion ist keine Ausrede

von Fragolin

Nachdem uns im Deutschlandfunk bereits eindrücklich erklärt wurde, dass der Ramadan ein alter deutscher Brauch ist, und zwar von einem gewissen Even Güvercin, was wahrscheinlich ein alter deutscher Name ist, zeigen uns nun die teutonischen Gebietsübernehmer, die streckenweise ja bereits die absolute Mehrheit zumindest in den urbanen Schulklassen übernommen haben, wo der Imam, der anscheinend ein alter deutscher Beruf ist, seinen Raki holt, dieses allbekannte altdeutsche Getränk. Außer natürlich im Ramadan. Denn wo die Muslime die Mehrheit erreichen, und in den urbanen Schulen sind wir inzwischen flächendeckend an diesem Punkt angekommen, fordern sie die sofortige Unterwerfung aller unter ihren vernunftbefreiten Götzendienst. Und man kann davon ausgehen, dass das Aufbegehren der Eiferer nur die Speerspitze ist, die die Wunde schlägt, durch die dann das Gift des Religionsfanatismus eingepumpt wird.

Und das sieht dann so aus, dass religionsfanatische muslimische Eltern (und das sind prozentuell weit mehr, als unsere Wellkammisten jemals wissen wollen) ihre Kinder zum strengen Fasten zwingen und dann fordern, die Schule dürfe auf gar keinen Fall irgendwelche Prüfungen oder Exkursionen durchführen. Kinder weigern sich, an Prüfungen teilzunehmen, weil sie durch das Fasten zu sehr geschwächt wären und manche klappen auch einfach zusammen. Und einige weigern sich auch, mathematische Gleichungen zu lösen, weil das Pluszeichen wie ein verhasstes Dhimmi-Kreuz aussieht.

Na gut, es gibt Recht und Gesetz und gäbe es noch einen Staatsapparat mit Eiern, dann gäbe es gar keine Diskussion darüber. Denn Religion ist und bleibt Privatsache und hat sich in keiner Weise auf die Umwelt auszuwirken. Und deshalb kann es nur folgende Antworten geben:

1. Wer an einer Prüfung nicht teilnimmt, schließt automatisch mit einem Fleck ab und darf diese entweder nachzapfen oder wiederholt die Klasse.
2. Eltern, die ihre Kinder dazu zwingen, sich Religionsregeln zu unterwerfen, die ihre Leistung einschränken oder gar ihre Gesundheit gefährden, gehören sofort hart sanktioniert.
3. Wer entkräftet oder gar kurz vor dem Kollaps ist und nicht mehr lern- und leistungsfähig, gehört sofort medizinisch versorgt und fallweise zwangsernährt.

Zur Zwangsernährung noch ein paar Punkte. Diese ist besonders bei Kindern vor der Pubertät sogar mit empfindlichen Strafen gegen die Eltern wegen Gefährdung der Gesundheit und des Wohlergehens ihrer Kinder zu koppeln. Denn die Aussagen dazu sind recht eindeutig:

Jeder Muslim entscheidet frei für sich selbst, ob und wie er die Gebote seiner Religion beachten möchte oder nicht.“
So weiß eine Website, die immerhin von der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird, zu berichten. Damit haben wir schon einmal sichergestellt, dass es sich eben nicht um eine unabänderliche, nicht antastbare religiöse Pflicht handelt, die fremdbestimmt über einen Menschen gestülpt wird und ihm keine Wahl bis zum Tode lässt. Jeder Muslim entscheidet für sich und für seine Kinder, wie fanatisch die Regeln eines frühmittelalterlichen Kriegstreibers eingehalten werden und wie weit man sich und seine Kinder martert. Das entspricht voll und ganz unserem Verständnis von Religion als Privatsache: Niemand darf dadurch beeinflusst werden, jeder entscheidet nur für sich selbst, wie weit er welcher Religion folgt. Das verschont ihn nicht vor den Folgen der eigenen Verantwortung gegenüber anderen und für seine Handlungen.

In „News“ findet man auch einige interessante Aussagen, die sich immerhin auf den IGGiÖ als Quelle beziehen:
Auch gilt immer, dass man sich durch das strenge Fasten keinen gesundheitlichen Schaden zufügen darf.“
Wer durch das Fasten so geschwächt wird, dass er unter dem Druck der Pflicht geschwächt oder gar krank werden könnte, hat also nicht etwa seine Pflicht zu verweigern sondern kann vom Fasten ausgenommen werden oder zumindest Einschränkungen vornehmen.
Wer den Ramadan nicht einhält beziehungsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht einhalten kann, der darf laut IGGÖ die Anzahl der nicht gefasteten Tage im Laufe des Jahres nachholen.“
Es gibt also keinen einzigen Grund, warum auf dem bedingungslosen Fasten dergestalt bestanden werden muss, dass dafür Prüfungen verweigert werden. Die Kinder, ja die ganze Familie kann sehr wohl das Fasten auch auf einen anderen Zeitpunkt, zum Beispiel die Ferien, verschieben.
Man darf nicht vergessen, dass auch Nichtmulsime die Schule besuchen, und mit welchem Recht soll für diese jetzt die komplette Schul- und Ferienplanung über den Haufen geworfen werden, weil einige religionsfanatische Eiferer glauben, die Welt müsse sich einzig und allein um ihre Befindlichkeiten biegen?

Und immerhin kommt auch das selbstgefühlte Schwergewicht der muslimischen Gemeinschaft Aiman Mazyek hier zu Wort: „Die körperliche Unversehrtheit ist ein religiöses Gebot und steht noch über dem Fasten.“
Das interpretiere ich aber locker so, dass also jene Eltern, die ihre Kinder in gesundheitliche Gefahr bringen, weil ihnen ihr Götzendienst wichtiger ist als das Befinden der Kinder, sich gerade ein Ticket zum Scheitan geknipst haben. Da scheint es eine Klausel zu geben, dass das Übertreiben religiösen Eifers selbst dem Götzen der Halsabschneider irgendwann zu viel wird. Und damit ist jede Ausrede auf die Erfüllung dieser idiotischen ewiggestrigen Verhaltensregeln aus tiefster Vergangenheit schlicht und ergreifend eine Lüge, ein Betrug, ein Versuch durch das Vortäuschen religiöser Zwänge sich von irdischen Pflichten zu befreien.
Und genau so sollte es behandelt werden, nämlich mit der Androhung von Sanktionen, sollten die Eltern nicht augenblicklich aufhören, solch dreiste Forderungen zu stellen, und mit dem gnadenlosen Durchfallen durch die Prüfungen, sollten diese verweigert werden.

Ein Zwang zum Fasten kann und darf nicht von Außenstehenden ausgeübt werden.“
Abschlusswort der ditib.
Und die muss es ja wissen.
Also bitte: Forderungen abschmettern, Frechheiten ignorieren, Renitenz sanktionieren und Verstöße bestrafen. Der Islam ist eine Religion, und da gilt: Religion ist immer eine Privatangelegenheit und niemals eine Ausrede.
Das sind unsere Regeln, und die gehören nicht täglich neu ausverhandelt sondern sind in Jahrhunderten der Emanzipation von der Kirche gewachsen. Wer bei uns leben will, muss diese Regeln akzeptieren und respektieren oder muss sich eine andere Bleibe suchen.

Freitag, 18. Mai 2018

An sich


... wollte der LePenseur-Blog sich aus dem derzeit grassierenden britischen Rinderwahnsinn a.k.a. »THE WEDDING« heraushalten — aber diese Volte ist doch zu possierlich, um nicht wenigstens am Rande erwähnt zu werden:


Für gewöhnlich pflegt der Brautvater die Braut zum Altar zu führen, was aber im vorliegenden Fall Markle offenbar nicht gut möglich ist. Daß nun nicht ein anderer naher Verwandter der Braut, sondern der Bräutigamvater diese Rolle übernimmt, ist doch ... ähm ... bemerkenswert.

Sofern überhaupt Prinz Charles der Vater ... — aber lassen wir das. Das ist ein zu weites Feld, wie schon Theodor Fontane zu schreiben wußte ...


»Allerhand um fünf Kreuzer«


... pflegte meine Großmutter wegwerfend zu sagen, wenn es um belanglosige Geschwätzigkeit bzw. geschwätzige Belanglosigkeiten ging. So sei ihrem Andenken eine kurze Auflistung von Neuigkeiten »um fünf Kreuzer« — mehr sind sie fürwahr nicht wert — gewidmet:


Sigmar Gabriel wird Ehrenbürger in Goslar



Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Goslar am Dienstagabend dafür votiert, Sigmar Gabriel zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt zu ernennen. Nur zwei AfD- Mitglieder des Stadtrats haben nach Angaben eines Verwaltungssprechers gegen den Antrag gestimmt. Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) sagte, die Stadt sei Gabriel ein großes und ehrliches Dankeschön schuldig. Wann der 58-jährige ehemalige SPD- Bundesvorsitzende und Bundesaußenminister die Ehrenbürgerwürde entgegennimmt, steht noch nicht fest
Wenn man bedenkt, daß Goslar im Mittelalter eine bedeutende Kaiserstadt war, und nun einen SPD- Popbeauftragten und Stinkefingerzeiger zu ihrem Ehrenbürger erkürt, unter anderem deshalb, weil er einen türkischen Außenminister mal dorthin eingeladen hat, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht heraus ...

Doch nun zu etwas ganz anderem ...

Angst, Wut und „gefühlte Wahrheit“: Wie Sascha Lobo den Erfolg der Rechten in sozialen Medien erklärt

Standesgemäßer Abschluss des ersten re:publica-Tages von "Klassensprecher" Sascha Lobo: Wie meist in den vergangenen Jahren beendete der Alphablogger den Auftakt der Digitalkonferenz mit seiner Rede zur Lage der Nation. Diesmal erklärte der 42-Jährige, warum sich rechtes Gedankengut so gut in sozialen Medien verbreite – und hielt eine Kraftrede für das Engagement gegen Populismus und Extremismus.




[...] „Ich kämpfe für eine Gesellschaft, in der eine jüdische, arbeitslose, lesbische She-Male im Bikini betrunken knutschend an jedem Ort mit einer stillenden, schwarzen, behinderten Ex-Muslima mit Kopftuch auf der Straße tanzen kann – ohne Angst um ihre Existenz haben zu müssen“, brachte Lobo seine Mission auf den Punkt – und wurde dafür mit dem stärksten Applaus des Abends bedacht.
Nun muß uns Herr Lobo, der große Denker, bloß noch erklären, von welchen Kreisen er den Tanz einer jüdischen lesbischen She-Male mit einer schwarzen behinderten Ex-Muslima denn gefährdet sieht — etwa von rechten AfD-Anhängern (die bekanntlich als Lieblingshobby das Anzünden von Autos linker Politiker haben, und selbstmurmelnd nie-nie-nie akzeptieren würden, daß ein Lesbe sich anders als unterirdisch bewegen dürfte!)? Denken Sie ruhig weiter, Herr Lobo — vielleicht wachsen da Erkenntnisse in Ihnen, die Sie sich jetzt noch gar nicht vorstellen können!

So, und jetzt eines noch:

„Yanny“ und „Laurel“ spalten die Internet-Gemeinde

„Yanny“ oder „Laurel“? Diese Frage spaltet derzeit das Internet. Denn während die einen in einer sechs Sekunden langen Audiodatei „Yanny“ hören, sind sich die anderen sicher, „Laurel“ zu hören.

Wie die „New York Times“ am Mittwoch berichtete, hatte der 18-jährige Roland Szabo aus Georgia die Datei für ein Schulprojekt von einer Vokabelseite heruntergeladen. Als er diese seinen Freunden vorspielte, stellte er fest, dass ein Teil von ihnen deutlich „Yanny“, der andere „Laurel“ verstand. Irritiert schickte Szabo die Datei an einen Freund, der sie wiederum auf Instagram veröffentlichte. Von da aus war es dann nicht mehr weit zu einer Massendebatte im weltweiten Netz, in die sich auch Prominente einschalteten. 
Ich habe zwar die sechs Sekunden lange Audiodatei nicht gehört, tippe aber intuitiv darauf, daß in Wahrheit dort auf englisch »Wichser« bzw. »Trottel« zu hören sein wird. Womit auch die über ihre Hörwahrnehmungen Streitenden nicht ganz falsch charakterisiert wären ...





Kurz ist Jude

von Fragolin

In der „Alpenprawda“ gehört es ja eigentlich zum guten Ton, Israel, das mit brutalster Gewalt die armen, lammfrommen und unterwürfigen Palästinenser unterjocht, als faschistisches Räuberregime zu entlarven. Dazu ist auch jede Verunglimpfung erlaubt.
Oder besser: war.
Politisch opportun ist es nämlich gerade, alle möglichen Leute wegen angeblichem schweren Antisemitismus zu grillen. Wenn sich kein „metoo“-Vorwurf aus der Vergangenheit graben lässt, findet man halt irgendwas antisemitisches. Man hat am linken Rand gerade ganz überraschend die Judenliebe entdeckt, was beim gleichzeitigen Hass auf Israel ein zwischen den Beinen recht schmerzhaften Spagat bedeutet. Diesen hat ein alter Karikaturist nicht mehr hinbekommen.

Abgesehen davon, dass ich sein Bildchen ebenso geschmacklos finde wie die dümmliche Aussage dahinter, ist das aber eben eine Karikatur. Die fällt unter Meinungsfreiheit. Was sich da jetzt abspielt, ist das genüssliche Schächten mit lächerlichen Vorwürfen. Man schaue sich unter dem Link zum „Stern“ die Karikatur an und stelle sich einfach vor, das Gesicht wäre das von Putin, der Stern fünfzackig und statt dem ESC ginge es um die FIFA-WM. Was wäre passiert? Richtig: nix.
Aber so?
Der Karikaturist hat, festhalten, Kinder reinholen, Zettel und Stift zum Mitschreiben bereithalten und vor Allem tief durchatmen: große Nase und Ohren gezeichnet!
Schockschwerenot!
Und wie wir alle wissen, wenn wir bei der Alpenprawda die Redaktionsbüros betreten dürfen, bedeuten große Nasen und große Ohren verzerrende nationalsozialistisch-verhetzende Judenverhöhnung! Seit dieser bahnbrechenden Erkenntnis bleibt eigentlich kein anderer Schluss, als dass Kurz ein Jude sein muss:


Damit es mit solch widerlicher Wiederbetätigung ein Ende hat, muss der Redaktionsstubenbetreter von heute mutig allen Umtrieben entgegentreten!

In einer Konferenz soll Feuilletonchef Andrian Kreye gefordert haben, bei Karikaturen künftig ganz auf das Stilmittel der Überzeichnung zu verzichten, um solche rassistischen Stereotype zu vermeiden.“

Frage am Rande: Wie kann man Feuilletonchef werden, ohne überhaupt zu wissen, was eine Karikatur ist? Wenn man bei einer Karikatur auf Überzeichnung verzichten will, ist das, als würde man bei einem Lied auf die Musik verzichten, was jetzt nicht einmal hirnlose Laberköppe wie Farid Bang oder Bushido hinbekommen. Und so weiß selbst die Wissensmüllhalde „Wikipedia“ mehr als dieser Vorzeigeredaktionskollege eines Printerzeugnisses:

Karikatur (von lateinisch carrus ‚Karren‘, also: Überladung, und italienisch caricare ‚überladen‘, ‚übertreiben‘) bedeutet die komisch überzeichnete Darstellung von Menschen oder gesellschaftlichen Zuständen, auch mit politischem bzw. propagandistischem Hintergrund.“

Die „Süddeutsche“ hat sich natürlich sofort ekelgeschüttelt von dem Karikaturisten getrennt, der es gewagt hat, seinen Job zu machen. Das wundert mich nicht und man kann dem Mann dazu gratulieren, dass dieser Haufen Medienexperten ihn zukünftig in Ruhe lässt. Denn eine Qualitätszeitung hätte sich eher von einem Feuilletonchef getrennt, der zu doof ist, um zu wissen, was eine Karikatur ist.
So bleiben wenigstens die selbstgefühlt progressiv Intellektuellen mit dem Hang zum mentalen Daumenlutschen weiterhin unter sich.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Gesegnetes herumgewünscht


Auf diesen treffenden Nenner bringt Blogger-Kollege Bellfrell die derzeit grassierende Wünscheritis zwischen religiösen und politischen Köpfen (nur pöhse Menschen könnten vermuten: Hohlköpfen), und vermerkt:
Der Ramadan gehört also wieder zu Deutschland.
Wieder?
Ja!
Des Rätsels Lösung hier.

Das Leben ist kein Wunschkonzert – sagt der Volksmund. Der Mund unserer Politruks und ihrer klerikalen Entourages sagt anderes ...

Klenk!

 von Fragolin

„Klenk!“
So klingt es, wenn ein linker Wichtigtuer sein Geschwätz von gestern vergisst und mit vollem Anlauf gegen die Wand rennt. Man kann sich das Widerhallen im Hohlraum vorstellen.

26. Juni 2017:



14. Mai 2018:



Äh. Ja. Klenk eben.